Spritzenangst
Immer, wenn ich zur Blutabnahme musste, hatte ich bisher die Nacht vorher nicht geschlafen, die Knie zitterten, ich hatte Schweißausbrüche und Panik – Fluchtgedanken, nervösen Magen. Ich habe auch schlechte Venen und oft einen Tag nach der Entnahme noch Schmerzen und ein Hämatom. Beim Stechen hatte ich fast immer geweint.
Woher kam die Angst? Bei meiner ersten Spritze als Schulkind sagte meine Mama zu mir: „Das tut nicht weh.“ Ich vertraute ihr und wurde schwer enttäuscht, weil es sehr weh tat. Die Vene konnte nicht gefunden werden, ich hatte Schmerzen, blaue Flecken und war absolut hilflos und allein gelassen. Ich hatte eine Riesenwut und die habe ich bis heute gehabt.
Mit EFT wurde das Thema „WUT“ behandelt. Die Wut wurde geringer und es wurde zum Abschluss wechselseitig geklopft. Eine Körperseite mit „Ich habe noch eine restliche Wut auf meine Mutter“ und der Punkt auf der anderen Körperhälfte mit „Ich hätte mir Ehrlichkeit gewünscht: „Du bekommst eine Spritze, das tut weh und das geht vorbei.“
Die Wut war bearbeitet, stellte keinen Stress mehr für mich dar und die Angst vor der Spritze war einem unangenehmen Gefühl gewichen, weil ich weiß, dass ich schlechte Venen habe und es weh tun kann.
Durch die Behandlung mit EFT war es mir möglich, eine Eigenbluttherapie zu machen und mich zwanzig Mal pieksen zu lassen.
Danke an Christel Preuß sagt M. Neumann

