Haben auch Sie eine Erfahrung mit EFT gemacht, die anderen Mut machen könnte oder Inspiration geben könnte, dann senden Sie mir diesen doch bitte per Email oder Post zu.

Ich würde diese Erfahrung dann gerne auf meiner Homepage veröffentlichen - falls gewünscht, gerne auch anonym.

 

Gary Craig, Entwickler von EFT:
Der Grund für jedes negative Gefühl liegt in der Unterbrechung des Energiesystems des Körpers

 

Ein persönlicher Friedensprozess


Dieses so genannte Herzstück des EFT, von dem Christel Preuß im Ausbildungs-Modul I erzählte, machte mich sofort neugierig. Bis dahin hatte ich mit EFT bei anderen und in der Selbstanwendung lediglich gute Erfahrungen im Hinblick auf akute Probleme oder Schmerzen gemacht. Hier war nun aber von einem Prozess die Rede, der weitaus mehr verspricht: alle Belastungen, an die man sich bis heute erinnert, werden systematisch mit EFT bearbeitet und gelöst.

Warum sollte ich es nicht auch versuchen? Die Methode ist mir vertraut, kostet kein Geld, beinhaltet wenig Zeitaufwand, Risiken und Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten.
Es  dauerte keine zwei Tage bis eine Liste von 50 negativen Erinnerungen, Belastungen und unschöne Verhaltensweisen nur noch darauf wartete „beklopft“ zu werden.
Diesen persönlichen Friedensprozess dokumentiere ich schriftlich, was sich in vieler Hinsicht sehr  bewährte.- Zum Beispiel wiederkehrende Empfindungs-Muster lassen sich besser erkennen und man kann auf diese Weise überprüfen, ob die Wortwahl der Klopfsätze präzise genug ist.
Altlastige Themen, die mich Jahrzehnte begleiteten, konnte ich mit dieser Selbsthilfemethode endlich auf friedliche Weise loslassen. Nach jeder Sitzung mit mir selbst wurde ich zusätzlich mit einem Energieschub belohnt.- Alles wird plötzlich ganz leicht. Ist das die wieder gewonnene Energie, die vorher für das blockierte Meridiansystem ge- und verbraucht wurde?
Die Friedensprozessarbeit war immer mit einer gewissen Vorfreude verbunden, da in mir die tiefe Gewissheit auf eine erleichternde und nachhaltige Stunde war. Und noch etwas anderes wurde schnell deutlich: je mehr ich an meinem inneren Frieden arbeitete, desto bedeutungsloser wurden die Themen, die noch auf der Liste weiter unten standen. Vieles hatte sich wohl schon ganz nebenbei in den vorangegangenen Sitzungen gelöst.

Ein nicht zu überlistendes Barometer meines Gemütszustandes ist der Umgang mit meinen Kindern. Bis vor kurzem hatte ich mich oft über mich geärgert, weil ich bestimmte Erziehungsprobleme wider besseren Wissens nicht lösen konnte. Als überzeugte Anhängerin der Erziehungsvorschläge von Jan-Uwe Rogge und Jirina Prekop mangelte es mir nicht an der nötigen Motivation neue Ideen für ein harmonisches Familienleben zu integrieren, jedoch fiel ich regelmäßig und ganz schnell in meine altbekannten Erziehungsmuster. Diese jahrelange Ambivalenz zwischen Frust, Versagen und Umsetzen neuer Ideen war schon in der ersten Woche des Friedensprozesses gelöst. Mit dem Aufarbeiten meiner eigenen Beziehungen zu meinen Eltern und deren Erziehungsmethoden waren diese Mauern in meinem Mutterdasein endlich überwunden. Seitdem fühle ich mich in Stresssituationen mit den Kindern nicht mehr wie fremd gesteuert, sondern sensibel, klar und ruhig. Vieles nehme ich nicht mehr so persönlich. Hier wurde ein (vielleicht Generationen alter) Kreislauf unterbrochen. Für diese neu gewonnene Freiheit bin ich sehr dankbar.
In Bezug auf andere gelöste Kernthemen dachte ich oft: jetzt kann ich endlich die werden, die ich wirklich bin …oder wie konnte ich nur so lange mit all diesen Belastungen leben? Mit Hilfe von EFT öffnete ich eine Tür in meinem Herzen, die lange verschlossen bleiben musste.
So konnte ich Dank dieser tief greifenden Methode auch eine Schlangenphobie und ein Zahnarzttrauma lösen. Voller Ehrfurcht streichelte ich mit 40 Jahren zum ersten Mal eine hübsche gelbe Natter und nächsten Donnerstag zeigt sich dann auf dem Behandlungsstuhl, ob ich dem Zahnarzt das Vertrauen schenken kann, das er längst verdient hätte. Auch diese beiden Themen hingen an Jahrzehnte alten Verletzungen.
Seit Beginn der Friedensprozessarbeit fanden kein Zipperlein -und sei es nur ein kleiner Schnupfen-Virus- einen geeigneten Nährboden auf mir.
Diese Arbeit ähnelt einem Großputz im eigenen Seelenhäuschen. Man bekommt schnell Lust, auch den Keller aufzuräumen, den Dachboden auszumisten und all den überflüssigen Plunder vom Sperrmüllwagen abholen zulassen.

Bei den EFT – Sitzungen mit mir selbst ist unbewusst immer die Erlaubnis da, alle Bilder zuzulassen, die an dieses Thema gekoppelt sind. Das hängt vielleicht mit der Verbundenheit zu meinem inneren Kind zusammen oder dass ich an die eigene innere Weisheit und an das höhere Selbst glaube.
Laotse sagte: "Widmet man sich dem Lernen, erwirbt man täglich etwas hinzu. Widmet man sich dem Tao, lässt man täglich etwas los".


(Qigong-Lehrerin aus Oldenburg)

zurück zu Erfahrungsberichte