Information zur Raucherentwöhnung
Ganz locker Schluss machen mit dem Rauchen?
Das fatale am Tabakkonsum ist, dass er körperlich und psychisch abhängig macht. Starke Raucher sollten keine der beiden Komponenten unterschätzen und bei der Entwöhnung eventuell auf eine Kombination von Medikamenten, z.B. Raucherpflaster bei stärkerem, regelmäßigem Konsum oder Kaugummis bei ungleichmäßigem Konsum und individueller Therapie setzen. Wer mit dem Rauchen aufhört, muss mit Entzugserscheinungen rechnen und kämpfen, weil sich Nikotinsensoren im Gehirn an die tägliche Dosis gewöhnt haben. Je mehr man geraucht hat, desto größer ist die Schmacht. In fast allen Fällen sind nicht die Suchtstoffe allein, sondern gerade die persönlichen Lebensumstände und -gewohnheiten Grund für das Festhalten an der Zigarette.
Hier setzt die Therapie an: Verhaltensmuster werden erkannt und besprochen. Mit Hilfe von EFT und NLP (NeuroLinguistichemProgrammieren) wird ein Gewohnheitsumbau erreicht, Nichtraucherziele werden festgelegt und gefestigt. Ziel ist es, den Umgang mit typischen Verführungssituationen zu erlernen und mit eventuellen Rückfällen fertig zu werden. Hierfür erlernen meine Klienten die Emotional Freedom Techniques (EFT) als Selbsthilfe, um sie in kritischen (Verführungs-)Situationen eigenständig anwenden zu können.
Da die Beweggründe, zum Glimmstengel zu greifen, sehr vielfältig sind, setze ich auf eine individuelle Beratung, die erfahrungsgemäß zwischen 3 und 5 Einzelstunden benötigt.
Auch wenn der Körper viele Jahre braucht, bis er sich entwöhnt hat, bringt der Ausstieg schon kurzfristig spürbare Vorteile, der Pulsschlag und die Körpertemperatur normalisieren sich, das Herzinfarktrisiko sinkt, der Geruchs- und Geschmackssinn funktioniert wieder einwandfrei. Schon nach wenigen Wochen fühlt man sich viel frischer und fitter. Die Lebensqualität steigt so merklich, das man kaum noch nachvollziehen kann, warum man sich jahrelang freiwillig eingenebelt hat.
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