Entwöhnung
Ich wusste schon lange, dass Kaffee mir nicht gut tut. Eine rote Nase, trockene Gesichtshaut oder Risse in den Augenlidern waren die Folge. Alle Versuche den Konsum einzuschränken schlugen fehl. Manchmal schaffte ich es einen Tag lang auf mein geliebtes Getränk zu verzichten, aber dann wurde das Bedürfnis zum Zwang und ich musste wieder eine Tasse trinken.
Dieses Anliegen nahm ich mit in eine Übungseinheit vom Modul 1. Wir arbeiteten mit der Erzähltechnik.
Das Ergebnis: Ich hatte Angst davor ohne „das braune Elixier“ meine männliche Persönlichkeit, meine Autorität einzubüßen. Nun war klar: Solange ich „das Kaffee trinken“ mit diesen Aspekten verbinden würde, konnte ich mich schlecht davon lösen.
Wir fanden den Fokus in dem Satz: „Obwohl ich diese Scheiß Ersatzlosigkeit spüre, liebe und ….“ Nach einigen Klopf – Runden sank die Stresskala fast auf Null.
Das löste den Zwang, die Abhängigkeit. Ich brauche auch nach vier Monaten den Kaffee nicht mehr als Ersatz.
Diese EFT-Runde öffnete den Zugang zur nächsten Schale. Ich trinke immer noch sehr gerne Kaffee, bin aber jetzt in der Lage meinen Konsum zu steuern und mich nicht mehr ausgeliefert zu fühlen.
Das gibt mir Freiheit.
D.S. aus HH
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